Gastbeitrag

EIGENTLICH wünsche ich mir zum heiligen Christ… #Gastbeitrag

1. Dezember 2016

Gastbeitrag von Frieda Friedlich

 

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es keinen Beitrag von mir, sondern von der lieben Julia vom Blog Frieda Friedlich. Auf Frieda Friedlich bloggt Julia, lebenslustige Lehrerin für Sonderpädagogik, über den ganz normalen Wahnsinn mit dem Mini-Menschen-Mädchen Frieda (12.2014) und der betagten Hundedame Grete. Die drei Mädels wohnen mit Papa Guido in der für sie schönsten Stadt der Welt, mitten im Herzen von Köln. Auf dem Blog gibt es tolle und vor allem ehrliche Berichte über alles was Eltern interessiert und obendrein viele Einblicke in den Familienalltag, aber auch Produktvorstellungen, Gewinnspiele und Bücherrezensionen. Julia schreibt von Liebe, Unternehmungen und Urlauben, aber eben auch von Problemen, Konflikten und Gedanken. Bei ihr gibt es definitiv keine Lifestyle-Fotos !

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Und nun wünsche ich euch viel Freude mit Julias Artikel und wir freuen uns auf eure Antworten. 🙂

 

EIGENTLICH wünsche ich mir zum heiligen Christ…

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit und… der Geschenke! Leider. Ich wollte es für unser Mini-Menschen-Mädchen doch eigentlich anders. Ich möchte diesen Geschenke-Wahnsinn nicht. Nicht zu Weihnachten und nicht zu irgendeinem anderen Fest. Zumindestens noch nicht. Sie ist noch so klein, kann wahrscheinlich auch in diesem Jahr noch nichts mit der Geschenkflut anfangen und bringt die Präsente mit Weihnachten ja ohnehin noch nicht in Verbindung. Ich wollte es für unser Mini-Menschen-Mädchen also eigentlich anders. Die Betonung liegt leider auf EIGENTLICH, denn leider können sich die meisten Familienmitglieder nicht bremsen, wenn es um Kinderzeug geht. Ich kenne das natürlich selbst nur zu gut. Ich kann auch kaum an mich halten, wenn ich wieder etwas Schönes entdecke. Aber, oh je. Alle Leute wollen dem Mini-Menschen-Kind natürlich auch etwas schenken. Sie wollen Kinderaugen leuchten sehen, sie wollen es glücklich(er) machen. Bei Anziehsachen bin ich schon ziemlich speziell, also lieber nicht. Okay, eine Kleinigkeit zum Spielen – meinetwegen. Dieser riesengroße Haufen muss und darf in meinen Augen aber nicht sein. Ich wünsche mir diesen Konsumterror für unser Mini-Menschen-Mädchen eigentlich nicht. Es muss nicht immer jeder etwas schenken und wenn, dann darf man die Eltern gerne vorher fragen und…sich dann auch daran halten! Bitte. Das wünsche ich mir. EIGENTLICH.

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Viele, so ziemlich die meisten Familienmitglieder, fragen uns auch vorher, was das Mini-Menschen-Mädchen denn überhaupt gebrauchen könne. Das war in meiner Family schon immer so, bereits vor der Geburt unserer Tochter. Auch, wenn da der Überraschungseffekt (für uns Eltern) natürlich etwas abgeht, ist das unserer Meinung nach die absolut beste Herangehensweise an das Beschenken von kleinen und auch großen Menschen. So gibt es erstmal keine Dopplungen und es wird wirklich nur Spielzeug besorgt, das die Eltern für gut befinden und sich auch für den Nachwuchs wünschen. Aber in diesem Jahr hat sich kaum einer mit meinem Wunsch „tut unserer Frieda lieber 15,- Euro ins Sparschwein“ zufrieden gegeben. Dabei war mein Plan so toll, finde ich. Es gibt nur zwei, drei Geschenke und wer sonst noch etwas geben möchte, der schenkt Geld für’s Sparbuch. In 5 Jahren dann ist dieses Sparbuch so prall gefüllt, dass sich unser Mini-Menschen-Mädchen ein tolles neues Fahrrad oder eine super teure Reithose oder oder oder selbst davon kaufen kann.

Wenn unser Mini-Menschen-Mädchen etwas älter ist, werde ich einigen Verwandten auch ans Herz legen „Gutscheine“ zu schenken. Das sollen Gutscheine für ein besonderes Erlebnis sein. Klar, raus in die Natur gehen wir auch ohne Geschenkgutscheine. Wir erleben ganz sicher zusammen als Familie die tollsten, abenteuerlichsten und aufregendsten Dinge. Wir sammeln Hölzer und bauen uns daraus selbst den Baum. Wir picknicken und zelten. Eine spannende Nachtwanderung aber mit Tante Sabine und Onkel Maik, mit Mitternachtssnack im Park oder eine lange Kutschfahrt mit Cousine Zarah und Frieda darf auch mal vorne sitzen und „lenken“, ist mal wirklich ein tolles Geschenk. Nichts Materielles schenken, sondern ein unvergessliches Erlebnis, an das die Erinnerungen dann niemals so schnell versiegen werden. Das haben wir in dem zauberhaften Weihnachtshörbuch „Eine musikalische Schlittenfahrt“ kennengelernt und sofort für großartig befunden.

Frieda ist aber gerade einmal 2 Jahre und abenteuerliche Unternehmung schieben wir nochmal ein paar Jahre nach hinten. Es ist bald Weihnachten und bezüglich der Geschenkideen liegen meine Nerven jetzt schon blank, echt. Niemand will meinem Vorschlag, meinem Wunsch nachkommen. „Aber etwas soll sie doch auch auspacken dürfen…“ Jaaaa, jaaaa. Und weil ich für unser Mini-Menschen-Mädchen keinen Kleinkram oder Plastik-Schrott haben mag und die Dinge, die sie noch gebrauchen könnte, total hochwertig und nicht gerade spottbillig sind, werden es jetzt leider doch ziemlich große und teure Geschenke. FAIL auf ganzer Linie.

Im nächsten Jahr soll es anders werden. EIGENTLICH. Wie haltet ihr das mit den Geschenken für eure Mini-Menschen-Kinder?

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Wir wünschen euch einen wundervollen Abend,

 

eure Julia & Mine

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1 Kommentar

  • antworten Nina 1. Dezember 2016 um 22:25

    Hallo Julia,

    ich kann dich total verstehen und bin da total bei dir. Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und alle möchten etwas schenken. Es überfordert nicht nur meinen Sohn, sondern auch mich. Denn ich sitze hier und zerbreche mir den Kopf, was denn jeder Einzelne so schenken kann. Zusammenlegen für etwas größeres und sinnvolleres kommt hier nicht an. Möchte ja jeder einzeln was schenken, wobei doch eh das Christkind die Geschenke bringt .. 😉

    Ich wünsche euch schöne Weihnachten. Auch dir liebe Mine.

    Gruß,
    Nina

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