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Unser Testwagen: VW Golf Variant Alltrack

18. Oktober 2016

Der VW Golf Variant Alltrack wurde uns von der Volkswagen AG zur Verfügung gestellt.

 

Hallo meine Lieben,

 

wer uns auf Instagram folgt, wird mitbekommen haben, dass wir während unseres Urlaubs in Dänemark einen VW Golf Variant Alltrack von Volkswagen zur Verfügung gestellt bekommen haben. Wir konnten ihn auf Herz und Nieren testen, ob er familientauglich ist, wie viel Platz er im Innen- und Kofferraum bereit hält und wie das Fahrgefühl ist. Natürlich achten da Frauen und Männer auf unterschiedliche Dinge und somit möchten wir euch heute in diesem Artikel jeweils die Sicht aus meinem Blickwinkel zu dem Auto benennen, wie auch Björns. Natürlich ist es auch spannend zu sehen wie wir das Fahrgefühl empfunden haben, denn ich habe (wie ihr wisst) keinen Führerschein und kann somit nur aus der Position des Beifahrers meine Meinung dazu kundtun.

Zusätzlich haben wir ein Video (dieses findet ihr HIER) für euch vorbereitet indem ihr den Golf Variant Alltrack auch nochmal in bewegten Bildern sehen könnt und wir euch einiges zeigen bzw. erklären konnten, wie zB den Einbau eines Kindersitzes. Ebenso den Platz im Auto wie auch im Kofferraum und Björn hat euch erklärt, welche tollen Funktionen unser Testwagen bereit hielt.

Den Testwagen haben wir für 14 Tage zur Verfügung gestellt bekommen und können euch sagen, dass wir beide ziemlich traurig waren als er wieder bei uns abgeholt wurde. Jedoch möchten wir an dieser Stelle dem Team von Volkswagen danken, denn wir hatten mit dem Golf Variant Alltrack tatsächlich einen sehr tollen Reisebegleiter. 🙂

 

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Und nun geht es zuerst los, mit meiner Sicht aus der Frauen- und Beifahrerposition. 😉

 

1. Der Platz im Auto und Kofferraum

 

Was ich bei Reisen mit dem Auto als elementarisch sehr wichtig empfinde ist der Platz im Auto, wie auch ein großer Kofferraum. Keiner mag mit einem überfüllten Auto durch die Gegend fahren, wo einfach für nichts mehr Platz ist oder man schlimmstenfalls etwas zu Hause lassen muss. Natürlich kennen alle das „Autotetris“- Spiel, denn irgendwie muss man ja alles ins Auto bekommen. Bei ausreichend Platz ist es aber definitiv einfacher diesen zu finden. Auch mag ich es nicht, wenn man die Rückbänke noch extrem bepacken muss, denn es ist bei der Fahrt einfach auch eine Gefahr für alle Insassen.

Da habe ich mich bei dem Testwagen wirklich sehr gefreut, denn es war definitiv ausreichend Platz, bzw. hat alles gepasst. Wer schon einmal in einem Ferienhaus in Dänemark Urlaub gemacht hat, der wird einfach wissen wieviel man an zusätzlichem Gepäck mitnehmen muss und daher war unser Auto auch bis obenhin gefüllt. Aber, wir bekamen das gesamte Gepäck in den Kofferraum und nur die Kühlbox, wie auch unsere Rucksäcke und Jacken haben hinten im Auto Platz gefunden. Die Kühlbox stand allerdings unten im Fußraum und konnte so keinem gefährlich werden. In den kommenden Urlaubsvlogs (die Anreise) werdet ihr unser gesamtes Gepäck bestaunen können. Es war tatsächlich nicht wenig und ich muss den Golf Variant Alltrack an dieser Stelle tatsächlich loben. Er ist ein Raumwunder und somit perfekt für Familien und Reisen geeignet. Natürlich passt auch der Wocheneinkauf locker ins Auto, der wirkt dann sogar schon fast verloren. 😉

 

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2. Die Beinfreiheit vorne, sowie hinten.

 

Auch das ist ein Punkt, den ich als sehr wichtig empfinde. Nichts ist schlimmer, als wenn man nicht weiß wohin man mit seinen Beinen soll. Das mag ich schon beim fliegen nicht, da möchte ich im Auto diesen Komfort nicht missen müssen. Aber auch hier war ich mehr als positiv überrascht, denn ich hatte wirklich eine große Beinfreiheit und konnte meine Beine zum Teil sogar ausstrecken. Wenn man lange Strecken fährt, ist das sehr angenehm. Aber auch Mia hatte hinter mir noch genügend Platz für ihre Beine. Und das auch trotz ihres Kindersitzes und das mein Sitz etwas weiter nach hinten eingestellt war. Ein Beifahrer auf dem Hintersitz (ohne Kindersitz) hat demnach ebenfalls eine gute Beinfreiheit und fühlt sich nicht beengt. 

 

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3. Der Einbau vom Kindersitz. Gibt es eine Isofix?

 

Wie ihr oben am Bild schon sehen könnt, ist das Auto Kindersitzfreundlich. Auch erkennt ihr dort die Beinfreiheit, die dennoch gegeben ist. Unser Kindersitz von Römer benötigt zur Befestigung neben dem Isofix auch Toptether. Diese Funktion ist in dem Golf Variant Alltrack ebenfalls vorhanden und so konnten wir sehr schnell und unbesorgt unseren Kindersitz einbauen. Wie genau der Sitz eingebaut wird, könnt ihr HIER in unserem Video sehen. Dort haben wir es euch direkt gezeigt und erklärt. Die Isofixvorrichtung hat den Vorteil, dass sie nicht unter dem Sitzpolster verborgen liegt, sondern frei ersichtlich. 

Mia war mit ihrem Platz hinten im Kindersitz sehr zufrieden. Da die Scheiben hinten ein bisschen abgedunkelter waren, schien ihr so auch nicht die Sonne extrem ins Gesicht. Sie sagte uns immer wieder, dass sie das Auto sehr gerne mag. Und ich kann euch sagen, Mia ist ein kleiner Autojunkie, so wie ihr Papa.

 

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4. das Fahrgefühl (als Beifahrer ohne Führerschein)

 

Das Fahrgefühl nimmt natürlich jeder anders wahr. Auch Björn und ich sind da einer unterschiedlichen Meinung, aber seine lest ihr ja gleich dazu. Ich empfand das Fahrgefühl als sehr angenehm. Da es ja ein Alltrack und somit ein Wagen auch fürs Gelände ist, empfand ich die Ruckler als recht sanft. Gerade im Gegensatz zu unserem privaten Auto fuhr er geschmeidiger. Auch war es im Innenraum nicht so laut, als wir auf der Autobahn fuhren. Wir konnten noch die Musik im Radio hören und bekamen auch keinen Brummschädel. Die Beschleunigung in dem Auto war jedoch definitiv zu merken, den Einen freuts, den Anderen nicht 😉 Björn liebt den sportlichen Fahrstil und beherrscht ihn gut. Gerade der Golf ist dafür wirklich prima, was man auch am Sound gehört hat. Ich jedoch bin eher der Gemütliche, statt der Rennfahrer. Vielleicht ändert sich diese Einstellung, wenn ich meinen Führerschein habe.

 

5. meine persönlichen Highlights

 

Natürlich gibt es auch persönliche Dinge, die mir in dem Auto besonders gut gefallen haben. Zum Einen mochte ich den Becherhalter. Für eine Kaffeetante wie mich, die unterwegs gerne mal ein Getränk dabei hat, ist das ziemlich wichtig. Gerade auf Reisen empfinde ich das sehr angenehm und als kleine Hilfe. Was mir ebenso sehr gut gefiel, war die Rückfahrkamera. Denn auch bei Dunkelheit half sie einem zum perfekten parken, sodass wir uns keine Sorgen über Parkschäden machen mussten. Gerade bei einem geliehenem Wagen ist man ja umso vorsichtiger. Der Golf hatte auch ein tolles Soundsystem, sodass man ein schönes Hörgefühl hatte. 

Was die meisten Frauen wohl auch mögen ist die Sitzheizung. Und mir geht es da nicht anders, ich liebe sie. Gerade, wo wir Abends nach dem Sonnenuntergang knapp 2 Stunden nach Hause fahren mussten oder auf dem Heimweg zurück nach Berlin waren und über Stunden ein Gewitter über uns tobte, war das einfach kuschlig und schön.

Hach, es war einfach rundum ein sehr schönes Auto. Wenn ihr mal die Möglichkeit bekommt eine Probefahrt oder Ähnliches zu machen, dann tut es und nutzt die Gelegenheit.

 

Mein Fazit:

Ein perfektes Familienauto, welches für Reisen sehr gut geeignet ist. Besonders auch für Männer / Väter die nicht begeistert von Familienautos sind, aber eins benötigen. Sie werden viel Freude am VW Golf Variant Alltrack finden, denn er ist prima für die gesamte Familie und dazu noch sportlich.

 

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Und nun kommt für euch die Sicht des Mannes bzw. Fahrers. 🙂

 

1. Design und Innenraum

 

Bevor der Wagen geliefert wurde habe ich mir Gedanken gemacht, welche Farbe der Golf wohl haben wird… weiß oder schwarz, vielleicht auch rot. Und dann war das Warten vorbei und es ist blau geworden…. ein wunderschönes blau, welches mir mit jedem Tag besser gefiel. Die Farbe hat gut mit den schwarzen Kunststoffapplikationen, die das Alltrack Feeling unterstützen sollen, harmoniert. Dadurch wirkte das ganze Auto auch breiter und von vorn viel „bulliger“ und mit den LED Tagfahrleuchten zeigt sich der Golf Variant Alltrack auch im Rückspiegel des Vordermanns von seiner sportlichen Seite. 

Der Innenraum ist sehr gut verarbeitet und durchdacht. Alle wichtigen Hebel und Knöpfe sind für den Fahrer intuitiv zu erreichen und sorgen dafür, dass man sich voll auf die Straße konzentrieren kann. Wir hatten eine Leder/Stoff Kombination für die Sitze was sehr angenehm ist UND mein Fahrersitz war ein ergoActive Sitz der sich perfekt auf meinen Körper anpassen ließ. Dazu hatte der Sitz eine Massagefunktion. Es gibt nicht besseres als sich auf einer längeren Autofahrten den Rücken „durchwalzen“ zu lassen. 

Das Kofferraumvolumen ist mit 605 liter fast doppelt so groß wie bei unserem Peugeot 2008. Das war ganz gut, weil wir sonst nicht alles so entspannt mitbekommen hätten.

 

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2. Motor und Fahrgefühl 

 

In meinem noch jungen Leben… 😀 habe ich von Peugeot 107 bis zur neuesten Merceder-Benz S-Klasse schon viele Fahrzeuge bewegen dürfen und muss sagen das der Golf Variant Alltrack für mich nicht mehr in der Kompaktklasse einzuordnen ist, sondern in der Ausführung die wir zur Verfügung gestellt bekommen haben eindeutig in der Mittelklasse anzusiedeln ist.  Egal ob man im Eco-Modus auf der Autobahn dahingleitet oder im Sportmodus den Drehzahlbereich weiter ausreizt macht das sechs stufige DSG  in den verschiedenen Fahrmodi sein Job sehr gut und ohne große Verzögerung. Der 184 PS starke Turbodiesel bietet ordentlich Power und klingt für einen Diesel auch sehr kernig. Das Allradsystem 4MOTION bringt auch am Strand die Kraft in den Sand und reguliert automatisch die Kraftübertragung auf die einzelnen Räder um ein optimales Grip Verhältnis zu haben. Um es kurz zu machen… ich hatte sehr viel Spaß! Die Ehefrau eher nicht 😀 

 

3. Technik

 

Der Golf Variant Alltrack ist mit einigen elektronischen Helferlein ausgestattet. Die automatische Distanzregelung (ACC) passt die eigene Geschwindigkeit an die des vorausfahrenden Fahrzeugs an. Fluch und Segen zugleich, weil auf einer sehr vollen Autobahn wird man durch einscherende Fahrzeuge immer wieder „ausgebremst“, aber durch das System können Auffahrunfälle minimiert werden. Im dichten Verkehr habe ich das System meistens deaktiviert, aber im Stau und auf der fast leeren Autobahn lieben gelernt.  

Die Einparkhilfe (PDC) ist eine der besten die ich je erleben durfte. Dadurch das der Golf auch seitlich Ultraschallsensoren hat konnte man perfekt zwischen 2 Autos einparken und anhand der Distanzlinien im Display den seitlichen Abstand besser abschätzen. Wenn man Kinder aus dem Kindersitz holen muss ist das Gold wert. Im Zusammenspiel mit der Rückfahrkamera, die sich lustiger Weise unter dem VW Emblem versteckt, sollte auch der letzte Parkmuffel den Wagen einparken können. Wenn nicht hat der Golf auch einen Einparkassistenten der einem gerne behilflich ist den geräumigen Kombi in die Parktasche zu manövrieren. 

Das Touch-Navigationssystem reagiert sehr schnell und hat uns nie im Stich gelassen. Für mich persönlich wäre das Dynaudio Soundsystem ein Pflichthaken bei der Fahrzeugkonfiguration. Egal ob Adele oder Slayer. Der Sound ist brachial. Genau das Richtige für den Papa auf einsamer Einkaufstour 😀

 

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4. Verbesserungsvorschläge

 

Mir sind zwei Kleinigkeiten aufgefallen die man vielleicht besser machen kann oder bin ich einfach komisch? Schreibt es in die Kommentare! 😀

Warum gibt es keinen separaten Tempomaten der auch ohne ACC funktioniert? 

Hin und Wieder habe ich den alten Tempomaten ohne Bremseingriff vermisst, bei anderen Herstellern sind beide Systeme verfügbar. 

Warum kann man die Sonnenblende nur mit der rechten Hand bedienen?

Im Dach ist der Ausschnitt für die Sonnenblende so geformt, das man die Blende nur mit der rechten Hand runterklappen kann. Da ich das bei unserem Privat Fahrzeug immer mit der linken Hand mache ist mir das negativ aufgefallen. 

 

Mein Fazit:

 

Der Golf Variant Alltrack 2.0 TDI 4MOTION ist der perfekte Reisebegleiter für eine kleine Familie. Das Auto macht einen weder älter noch jünger. Der Golf ist sehr gut verarbeitet und überzeugt durch sein zeitloses Design und trotz Offroad Affinität liegt er sehr knackig auf der Straße. Papa hatte sein Spaß… Danke Volkswagen!

 

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Wir hoffen sehr, dass euch unser Testbericht und unsere persönlichen Meinungen zu dem VW Golf Variant Alltrack gefällt und es vielleicht für den Einen oder Anderen unter euch auch eine Entscheidungshilfe bei der Autosuche sein kann. Wir freuen uns natürlich ebenfalls über euer Feedback und lasst uns doch gerne mal eure Meinung zu dem Auto dar? Verratet uns doch auch gleich mal, worauf ihr bei einem Auto absolut nicht verzichten könnt und wollt?

Wenn ihr nun noch Lust habt mehr zum Innenraum des Autos zu erfahren, dann schaut euch gerne auch unser Video an. Dieses ist nun auch für euch HIER online. Ganz viel Freude.

Und ich möchte euch noch mein absolutes Lieblingsbild zu dem Auto zeigen. Dieses hat Björn mit seinem Handy gemacht und ich persönlich finde, das könnte direkt aus einer VW Werbung stammen, oder? 

 

 

Ansonsten bleibt uns nur zu sagen, dass wir euch eine wundervolle Woche wünschen. Bleibt gesund und lasst es euch gut gehen.

 

Eure Mine & euer Björn

 

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1 Kommentar

  • antworten Unser Sommerurlaub 2016 // Dänemark – MiMi Erdbeer 7. Dezember 2016 um 21:34

    […] voll (der Golf Variant wurde uns von der Volkswagen AG zur Verfügung gestellt und wir hatten euch HIER über das Auto berichtet. Schaut gerne nochmal rein) und dann ging die Reise, mit kleiner […]

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