Persönliche Erinnerungen/ Gedanken

Unsere U7a Untersuchung.

4. November 2014

Guten Abend meine Lieben,

 

gestern hatte Mia ihre U7a und da wir momentan ja irgendwie so ein bisschen vom „Pech“ verfolgt sind (der Post von den Pleiten, Pech und Pannen der Geburtstagsvorbereitung gibt es morgen – dann versteht ihr auch besser was ich damit meine 😛 ), musste natürlich auch der Arzttermin dementsprechend beginnen.

 

Aber auf Anfang. Den Termin hatten wir um 13 Uhr. Da Montags bei mir auf Arbeit eigentlich immer viel los ist und wir an diesem Tag meist sogar Überstunden machen, hatte sich der Papa einen Tag Urlaub genommen um mit Mia dorthin zu gehen. Zu meinem Glück gab es gestern nicht soviel wie sonst zu tun und ich konnte pünktlich los und war mit bei der Untersuchung. 12:50 Uhr standen wir vor der verschlossenen Tür bei der Arztpraxis und klingelten und wurden mit großen Augen bestaunt und erstmal hereingebeten. „Haben Sie unsere Karte nicht erhalten? Wir mussten den Termin verschieben.“ Ich war völlig irritiert: „Äh nein, es ist keine Karte bei uns angekommen.“ „Die muss bei Ihnen angekommen sein, sie kam ja nicht zurück. Wir haben ihren Termin auf den 22.10. eigentlich vorverlegt gehabt.“ Wir wollten gerade einen neuen Termin ausmachen, da sagte die Kollegin meiner Ärztin, dass sie uns noch mit rannimmt. Puh, Schwein gehabt, sonst wäre der Termin im Dezember gewesen und den hätten wir irgendwie in meinen Urlaub reinbekommen müssen. Aber, das hatte sich ja nun erledigt.

 

Ich füllte in der Zwischenzeit schnell ein paar Fragebögen aus, die passend für die U7a sind und Mia sollte derweil schonmal ihr Wissen beweisen. Angefangen mit der Benennung von Farben. Mia hatte aber mal so gar kein Bock und kommentierte jede Farbfrage mit: „Das weiß ich nicht!“

 

Irgendwann unterhielt sich die Schwester wieder mit uns und fragte Mia mittendrin, welche Farbe die Sonne hätte. Es folgte prompt: „gelb“ und zack wurde sie überlistet 😉

 

Dann sollte sie ein Bild mit vielen kleinen grünen und roten Punkten anschauen, aus den roten Punkten war ein Hund gebildet. Der Schwester wollte Mia wieder nicht antworten, also sollte ich das machen, aber auch mir gab sie keine Antwort 😉

 

Danach ging es weiter zum wiegen und messen. Mia sollte sich die Schuhe ausziehen und jammerte, sie könne das doch noch gar nicht. Und als ich betonte, das sie das sehr wohl kann, bekam ich einen leicht schockierten und bösen Blick von Mia *lach* Und dann zog sie ihre Schuhe aus .. aber man kann das ja nicht ..

 

Ab auf die Waage und diese zeigte zarte 13,4 kg an. Danach ging es zum messen. Mia sollte sich gerade an die Tür stellen, Füße hinten ran. Mia rutschte mit den Füßen aber nach vorne und immer, wenn die Schwester sagte die Füße sollten hinten ran, rutsche sie weiter nach vorne. Alter kleiner Frechdachs. Dann musste ich dazu kommen und dann stand sie .. 94 cm ist sie nun groß. 

 

Hier benannte sie uns nun auch eine Blume in dem grün/rot gepunkteten Bild 😉

 

Bei der Ärztin drinnen begrüßte Mia sie erstmal ganz lieb und die Ärztin zeigte uns Eltern die Kurven der gesamten Vorsorgeuntersuchungen.

 

Im Behandlungsraum lag ein kleiner Teppich worauf Straßen abgebildet waren, auf diesem wollte Mia unbedingt durch die Straßen laufen und tanzte und freute sich dabei sehr. Dann ging es an die körperliche Untersuchung und Mia sollte ihren Pulli ausziehen, damit sie abgehorcht werden konnte.

 

Mia machte nur den Pulli hoch und meinte: „Das geht doch auch so.“ Und wir mussten alle grinsen. Aber sie zog dann doch noch brav den Pulli  aus und ließ sich abhorchen und untersuchen.

 

Mia bekam dann eine Seite gezeigt, auf der viele verschiedene Gegenstände abgebildet waren (zB. Buch, Tasse, Löffel) und Mia sollte sie benennen. Das tat sie aber nicht wirklich, sondern erklärte eher was man mit den Gegenständen tun kann. So wurde die Tasse zu einer „Gießkanne aus der man trinken kann.“, der Löffel wurde wie folgt beschrieben: „damit kann man kochen und Suppe essen.“ und so ging das bei einigen Gegenständen, bis Mia zur Ärztin meinte: „Das weiß du doch auch.“

 

Plötzlich kam die Schwester rein und zeigte auf einen blauen Becher und fragte, welche Farbe das sei und was sagte Mia? Na ganz klar: „Das weiß ich nicht.“ *lach*

 

Ich wusste ja schon immer das unsere Tochter es faustdick hinter den Ohren hat und ein großer Quatschkopf ist, aber ich hätte nicht gedacht das sie das bei der Ärztin so raushängen lässt.

 

Ansonsten war bei der Untersuchung alles in bester Ordnung und so wie es sein sollte. Sie ist auch noch immer klein und zart, aber das war sie ja von Anfang an …

 

Tja und zum Schluss bei der Verabschiedung meinte die Ärztin noch zu uns:

 

„Denken Sie daran das ihr Kind klare Regeln braucht, sie hat nämlich ordentlich Charakter.“ 😉

 

Tja, unser Mäuschen. Charakter hat sie auf jedenfall, ist eben mittlerweile nen ganz eigenes Persönchen. Sie ist ein tolles Kind. Lebendig, aufgeweckt, dennoch auch zurückhaltend und schüchtern, ab und an raubt sie einem die Nerven und im nächsten Atemzug stiehlt sie einem wieder das Herz 🙂

 

Das war unsere U7a. Haben eure Kleinen auch manchmal solch freche Antworten parat? Erzählt mal 😀 

 

Ansonsten wünsche ich euch einen tollen Abend und morgen gibt dann den Post zur Geburtstagsplanung die absolut schief lief 😉 Könnt ihr euch drauf freuen, mittlerweile kann ich nämlich auch drüber lachen.

 

Herzliche Grüße,

 

eure Mine

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