Briefe an meine Tochter

Briefe an meine Tochter. #20

3. Februar 2013

Mein geliebtes Kind,

es ist für mich einfach schrecklich dich so leiden zu sehen und gleichzeitig erfreue ich mich riesig, wenn du einen Schluck Wasser zu dir nimmst oder einen Fruchtquetschie isst. Es sind die kleinen Dinge über die man sich mit einem Kind so erfreut und das merke ich gerad extrem.

Wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du wach wirst und mich anlächelst,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du in die Windel machst,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du freiwillig etwas trinkst,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du neugierig durch die Gegend schaust,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du aufstehst und kurz spielst,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du 5 Minuten kompletten Blödsinn machst,

wie sehr erfreue ich mich daran, wenn du „Mama“ oder „Papa“ sagst,

und ich könnte es ewig so weiterführen.

Du bist krank, ja, aber dennoch zeigst du uns zwischendurch trotzdem, das es dir ein Wenig besser geht. Du spielst ein paar Minuten, läufst ein paar Minuten umher, bist ein paar Minuten lang frech und machst Blödsinn und Quatsch, isst in den paar Minuten etwas und dann schläfst du erstmal weiter. Wir merken aber, bei jedem mal wo du wach wirst, bist du ein wenig fitter und bleibst immer ein paar Minuten länger wach. Du hast heute zwar auch wenig gegessen und getrunken, aber ein klein Wenig mehr als gestern. Du schläfst dich eben gesund und Papa und ich werden für dich da sein und dich weiterhin pflegen.

Ich möchte gerne den ganzen Tag meinen Wirbelwind hier rumwuseln sehen. Es ist langweilig aufzuräumen, wenn es danach ordentlich bleibt. Normalerweise ist nach 5 Minuten das gleiche Chaos  wie zuvor. 😉

Und in deiner Küche klappert es auch so wenig. Manchmal kochst du in den paar Minuten, aber heute war dir dabei anzusehen, das dir etwas übel ist und du nicht in der Verfassung bist zu kochen 😉

Hoffen wir, das es dir morgen auch wieder ein kleines Stück besser geht.

Wir lieben dich kleine Maus

Deine Mama & dein Papa

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2 Comments

  • Reply Fräulein Tschirp 3. Februar 2013 at 21:12

    Ach mano, die arme Zuckerschnute! Ich wünsche ihr jeden Tag eine gute Besserung. So lange, bis du deinen Wirbelwind wieder um dich hast. So!
    Drück dich ganz feste.

    Herzensgrüße,
    die große Virenschleuder

  • Reply Mari 3. Februar 2013 at 22:16

    <3

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